Projekt

Was sind „invis-Server“?

Zunächst einmal sind sie nichts Ungewöhnliches, nichts, was es nicht bereits in der einen oder anderen Form gibt. invis-Server sind so genannte „Backoffice Server“, also Server, die durch Ihr Leistungsspektrum, mehr oder minder vom Anwender unbemerkt, dessen Arbeit am Computer unterstützen und erleichtern. invis-Server kümmern sich um die Organisation eines Netzwerkes, sorgen also dafür, dass alle in einem Netzwerk verbundenen Computer, Drucker usw. reibungslos miteinander zusammenarbeiten können. Sie stellen ihren Festplattenplatz und angeschlossene Drucker zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung, kümmern sich um den geordneten Ablauf des email- und Fax-Verkehrs und bieten darüber hinaus Dienste wie gemeinsame Terminkalender, zentrales Kontaktmanagement, Projektverwaltung und Zeiterfassung an. Auch Anwendungsprogramme für Warenwirtschaft und Buchhaltung sind im Lieferumfang enthalten. Damit sind nur einige der Leistungen genannt.

Wie gesagt, all das gibt es bereits.

Was also unterscheidet invis-Server von vergleichbaren Produkten und für welche Zielgruppe sind sie gedacht?

Ein Blick auf die entsprechende Produktlandschaft zeigt in aller Regel, dass eine Zielgruppe keine wirkliche Berücksichtigung findet: Klein- und vor allem Kleinstunternehmen.

Unternehmen also, die meist nicht über IT-Beauftragte oder IT-Fachwissen, geschweige denn über eine eigene IT-Fachabteilung verfügen. Unsere Erfahrungen aus den letzten 12 Jahren zeigen allerdings deutlich, dass auch Unternehmen mit lediglich 3 oder 5 Computer-Arbeitsplätzen mit einem Server im Hintergrund deutlich effizienter arbeiten können, als etwa mit einer einfachen „Peer to Peer“ Netzwerklösung, die via DSL-Router ans Internet angebunden ist.

In diesen Umgebungen ist der Einsatz eines Servers in erster Linie eine Kostenfrage. Eine Kostenfrage, die sich selbstverständlich auch über die reine Anschaffung hinaus erstreckt. In solchen Umgebungen wird es kaum möglich sein, eigens zur Verwaltung des Netzwerkes einen Administrator zu beschäftigen oder für einfache Verwaltungsaufgaben externe IT-Fachkräfte zu engagieren. Auch ist es in der Regel nicht notwendig bzw. sinnvoll kostenintensive Hochleistungs-Hardware anzuschaffen.

Leider sieht es in der Praxis anders aus. Es werden für einfache Verwaltungstätigkeiten externe IT-Fachkräfte bezahlt. Oft nimmt die Anfahrt eines IT-Dienstleisters zum Kunden ein vielfaches der vor Ort zu leistenden Arbeitszeit in Anspruch. Vielerorts wird dem hier angesprochenen Kundenkreis von (nicht selten selbst ernannten) „IT-Beratern“ zum Kauf von Hochleistungs-Servern geraten. Server deren Hauptaufgabe darin besteht, sich zu langweilen, dabei elektrische Energie zu verbrauchen und alle in der Nähe befindlichen Personen mit unerträglichem Lüfterlärm zu behelligen.

invis-Server sind einfach in der Handhabung. Immer wieder anfallende administrative Tätigkeiten wie das Hinzufügen neuer Benutzerkonten, die Netzwerkintegration neuer PCs oder Drucker sind/sollen ohne besondere Vorkenntnisse durchführbar sein. Andere, vor allem benutzerbezogene Aufgaben wie etwa die Verwaltung von Mail-Konten oder die Konfiguration des Anrufbeantworters, werden dank eigens dafür erzeugter Tools in dem Maße vereinfacht, dass Sie vom betroffenen Benutzer selbst ausführbar sind.

Auch die Installation ist so einfach gehalten, dass sie von IT-interessierten Anwendern selbst ausgeführt werden könnte, auch wenn dies nur bedingt der Zielsetzung entspricht. Vielmehr ist es Anliegen, IT-Dienstleistern ein System zur einfachen Fertigung vollständiger Server-Appliances für den Smallbusiness-Bereich an die Hand zu geben, die es diesen ermöglicht, Ihr Augenmerk auf die wesentlichen Aspekte Ihrer Arbeit zu richten. Es kann in niemandes Interesse liegen, dass hochqualifizierte IT-Fachkräfte Ihre Zeit mit der Installation von Druckern verbringen. Vielmehr soll hier dem IT-Dienstleister die Zeit bleiben, invis-Server nach Kundenwünschen zu erweitern, und daraus Gewinne zu erwirtschaften.

Ein weiterer Kostenfaktor beim Software-Einsatz sind Lizenzkosten. In den eingangs beschriebenen Umgebungen sind bereits die Lizenzkosten für „einfache“ Office-Produkte nur schwer vermittelbar. Entsprechend schwieriger wird es für den IT-Dienstleister seinem Kunden zu erläutern, warum dieser Lizenzkosten für das Betriebssystem der Arbeitplatz-PCs, Lizenzkosten für das Betriebssystem des Servers und darüber hinaus im schlimmsten Fall noch Gebühren dafür, dass die Arbeitsplatz-PCs die Leistungen des Servers auch nutzen dürfen, zahlen muss. Ganz zu schweigen von den noch hinzu kommenden Lizenzkosten für die notwendige Anwendungs-Software.

invis-Server sind so aufgebaut, dass alle darauf laufenden Applikationen inklusive Betriebssystem quelloffen und frei von Lizenzgebühren sind. Es kommt ausschließlich unter entsprechenden Lizenzen veröffentlichte OpenSource-Software zum Einsatz.

Datenaustausch und Kommmunikation erfolgt ausnahmslos über standardisierte Protokolle und Formate. So ist die Interoperabilität mit anderen Systemen gewährleistet.

Zielsetzung ist allerdings nicht allein, dass für die Serversoftware keine Lizenzgebühren zu entrichten sind. Vielmehr geht es darum alle wesentlichen Funktionen des Servers in Form von Web-Applikationen anzubieten. D.h. zur Nutzung aller Funktionen – vom eMail-Zugriff bis zur Umsatzsteuererklärung – wird auf dem Arbeitsplatz-PC lediglich ein Browser und ein Office-Paket benötigt. Letztendlich soll selbst die Wahl des Betriebssystems auf dem Arbeitsplatz-PC keine Rolle bei der Nutzung der vom Server angebotenen Dienste mehr spielen. Dank leistungsstarker OpenSource Produkte wie OpenOffice.org und Mozilla Firefox entsteht für den Kunden kein Zwang auf lizenzkostenpflichtige Produkte auszuweichen. Dank des seit 2006 als international gültige ISO Norm anerkannten Dokumentenformats ODF (Open Document Format) und der kostenfreien Möglichkeit PDF-Dokumente zu erzeugen ist sowohl der Dateiaustausch über die Grenzen des Netzwerkes hinweg, als auch deren langfristige Archivierung gewährleistet. Viele der auf dem Server angebotenen Applikationen unterstützen ODF nativ und ermöglichen so die Nachbearbeitung von Dateien mit freier Software auf dem Arbeitsplatz-PC.

Immer wieder wird seitens potentieller Kunden gefragt, was aus einer Linux-basierten Serverinstallation wird, wenn (aus welchen Gründen auch immer) der verantwortliche IT-Dienstleister nicht mehr zur Verfügung steht. Dem ist zu entgegnen, dass

  • die wesentlichen Komponenten der invis-Server aus Anwendungen bestehen, die sich durch eine breite Nutzergemeinde auszeichnen.

  • alle eingesetzten Software-Produkte OpenSource-Anwendungen sind.

  • nur solche Eigenentwicklungen zum Einsatz kommen, bei deren Entwicklung festgeschriebene Regeln befolgt wurden.

  • alle Installationen protokolliert und die erstellten Protokolle dem Kunden übergeben.

  • Handbücher für Anwendung und Installation existieren und gepflegt werden.

Dies sorgt in der Summe dafür, dass die Systembetreuung eines invis-Servers jederzeit in die Hände eines neuen, fachlich versierten Systemadministrators übergeben werden kann.

Welche Projektziele verfolgen invis-Server?

Bisher wurde alle Entwicklungsarbeit an invis-Servern ausschließlich durch FSP Computer & Netzwerke geleistet. Auch wenn bereits einige invis-Server im Produktiveinsatz ihren Dienst verrichten, sind nach vielen Jahren Entwicklungsarbeit noch längst nicht alle oben genannten Ziele erreicht.

Zu glauben, dass Entwicklungsarbeiten an einem solchen Projekt irgendwann als abgeschlossen gelten könnten, ist ein in dieser Branche gefährlicher Trugschluss. Die IT-Welt zeichnet sich vor allem durch ein hohes Entwicklungstempo aus. Dem durch Adaption neuer Ideen, bei gleichzeitiger Optimierung des Bestehenden Rechnung zu tragen, ist mehr als schwer und für ein kleines Unternehmen allein kaum zu bewerkstelligen.

Daraus resultierte der Schritt die Weiterentwicklung der invis-Server künftig in Form eines OpenSource-Projektes voran zu treiben, also die Arbeit daran auf die Schultern möglichst zahlreicher Entwickler mit möglichst großem Erfahrungsspektrum zu verteilen. Positiver Begleiteffekt ist, dass auch das „Produkt“ auf breiterer Basis Anwendung findet und somit schneller hinsichtlich Stabilität und Benutzbarkeit (Usability) verbessert werden kann. Es eröffnen sich letztlich neue Möglichkeiten, Möglichkeiten die im Umkehrschluss das Arbeitsvolumen insgesamt noch weiter erhöhen.

Die Arbeiten an invis-Servern sind vielfältiger Natur. Es gilt eigene Tools und Applikationen zu entwickeln, nützliche und – für unser Klientel – interessante Software zu finden, testen und zu integrieren, unterschiedlichste Software miteinander zu verbinden, Qualitätssicherung zu betreiben sowie Dokumentationen für Anwender und Administratoren zu erstellen, um nur einige der kreativen Tätigkeiten zu benennen. Darüber hinaus gilt es das Projekt sowohl der potentiellen Nutzergemeinde als auch möglichen Mitarbeitern bekannt zu machen.

Ein derartig breites Betätigungsfeld braucht Unterstützung; Es müssen Hardware, Literatur, Messeauftritte, Werbemittel usw. finanziert werden. Die Mitarbeiter am Projekt opfern ihrerseits wertvolle Freizeit in der sie unentgeltlich Arbeitsleistung am Projekt erbringen. Diese Arbeitsleistung wird niemandem in Rechnung gestellt und liefert trotzdem einen Nutzen für Dritte. Das aus der Arbeit resultierende Produkt kann von Ihnen als IT-Dienstleister oder Endanwender kostenlos genutzt werden. IT-Dienstleiter können durch Kombination ihrer Leistung in Verbindung mit unserem Produkt Gewinne erwirtschaften, der ambitionierte Endanwender hat die Möglichkeit durch dessen Einsatz Kosten einzusparen.

Welche Vorteile hat es, ein OpenSource Projekt zu unterstützen?

Wir als Firma (FSP Computer & Netzwerke) liefern invis-Server als Appliances aus, d.h. aus der Kombination von Installation und Hardware. Ziel ist, mit dem Projekt eine stabile und einfach bedienbare Small-Business-Server-Plattform zu schaffen und damit eine größere Nutzergemeinde anzusprechen als bisher. Im selben Maße in dem es uns vielleicht dank Ihrer Hilfe gelingt unser Produkt zu verbessern, erhöhen sich auch dessen Absatzchancen.

Dadurch bieten sich auch für Sie mögliche Vorteile:

  • Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Entwicklung des Projektes zu nehmen.

  • Hohe Flexibilität der invis-Server, sie können dank des offen Quellcodes der einzelnen Applikationen jederzeit auch von Dritten an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

  • Kleinst- und Kleinunternehmen werden bei den derzeitigen Angeboten den IT-Branche vernachlässigt – eine Marktlücke auch für Sie?

  • Vermarktung der fertigen Appliance.

  • Sponsoren werden auf der Projekt-Seite www.invis-server.org genannt.

  • Nicht zuletzt können Sie die Ergebnisse Ihrer Unterstützung ja auch selbst nutzen.

  • Fallen Ihnen noch weitere Vorteile ein? Lassen Sie es uns wissen.

Gerne führen wir Ihnen unser Projekt auf seinem derzeitigen Entwicklungsstand vor.

invis-Server, Gegenwart und Zukunft

Prämissen bei der Entwicklung der invis-Server sind vor allem die beiden Grundasätze „Mach es einfach, aber nicht dumm“ und „Das Betriebssystem der Clients spielt keine Rolle“. In der praktischen Umsetzung bedeutet dies:

  • Alle Dienste des Servers werden als Web-Applikationen ausgeführt, sie werden also im Browser bedient.

  • Die Handhabung der Server ist so einfach gehalten, dass auch Anwender ohne weitreichende IT-Kenntnisse den Server nutzen bzw. einrichten können. Sie können durch Aufbau der Applikationen immer verstehen, was sie gerade machen.

Ein gutes Beispiel dafür stellt unsere Eigenentwicklung „CorNAz“ dar. CorNAz ist eine Web-Applikation, die es den Nutzern eines invis-Servers erlaubt, ihre email-Konten ohne Hilfe eines Administrators auf einfache Weise selbst zu verwalten. Mit CorNAz können Anwender email-Konten hinzufügen oder löschen, Abwesenheitsbenachrichtigungen verwalten und Server-gespeicherte email-Filter zu erstellen.

Nachfolgend ein Überblick über die grundsätzlichen Leistungen der Server:

  • Netzwerkorganisation – Automatische Vergabe von IP-Adressen via DHCP und Namensauflösung via DNS.

  • Internetzugang – Die Server arbeiten als Gateway zwischen lokalem Netzwerk und dem Internet. Geschützt wird das lokale Netz durch die in den Linux-Kernel integrierte Netfilter-Firewall. Zusätzlich werden auf Kundenwunsch Proxy-Dienste zur Verfügung gestellt.

  • Zentrale Benutzerverwaltung – invis-Server fungieren unabhängig vom Client-Betriebssystem als Anmelde-Server. Dies ermöglicht eine filigrane Verwaltung von Zugriffsrechten auf die vom Server zur Verfügung gestellten Ressourcen.

  • Fileserver – Ebenfalls unabhängig vom Betriebssystem der angeschlossenen Clients stellt der Server seinen Festplattenplatz zur Verfügung.

  • Printserver – invis-Server verwalten im Netzwerk vorhandene Drucker und stellen diese den Clients zur Verfügung.

  • Mailserver – Versand und Empfang von emails mit integriertem Viren- und Spam-Filter zählen selbstverständlich ebenfalls zum Leistungsspektrum von invis-Servern. Darüber hinaus stellen sie auch Mailing-Listen-System bereit.

  • Webserver – Sowohl für interne Zwecke als auch als Plattform zur Entwicklung von Internetseiten oder Web-Applikationen arbeiten invis-Server als Webserver. Als Quasi-Markenzeichen ist hier der Begriff „LAMP“ (Linux, Apache, MySQL & PHP) zu nennen; invis-Server sind selbstverständlich vollwertige LAMP-Server.

  • Datenbank-Server – Neben dem für LAMP-Server unabdingbaren MySQL-Datenbank-Management-System stehen mit PostgreSQL und Firebird-SQL auch die anderen großen freien Datenbanksysteme zur Verfügung.

  • Groupware-Server – Mit Group-e haben wir ein äußerst modernes und leistungsfähiges Groupware-System integriert. Es bietet von Kontaktmanagement, Terminkalender über einen Web-Mailclient bis hin zu Arbeitszeiterfassung und Projektmanagement übersichtlich und einfach bedienbar an.

  • ERP – Integriert ist das als Web-Applikation realisierte ERP-System LX-Office mit Warenwirtschafts-, Buchhaltungs-, und Umsatzsteuermodul inkl. Datev-Schnittstelle.

Zentrales Element der Server ist ein LDAP-Verzeichnisdienst zur Speicherung der für den Server-Betrieb relevanten Daten. Dies umfasst die Daten aller Benutzerkonten, Konfigurationsdaten von DNS und DHCP-Server, Zugangsdaten der email-Konten usw.

Zur Erläuterung weiterer technischer Details, wie etwa die eingesetzten Software-Komponenten, stehen wir Ihnen gerne in Form einer Demonstration der Server in Ihrem Hause zur Verfügung.

Technisch versierte Leser werden sich zurecht fragen, ob es sinnvoll ist, all diese Funktionen auf nur einem einzigen Server zu realisieren. Auch wenn invis-Server bis in Bereiche von mehreren hundert Clients skalierbar sind, ist die Zielgruppe eine andere. Hier spielen Hardwarekosten eine erhebliche Rolle. Es muss also eine Kosten-Nutzen-Rechnung zwischen Hardware-Ausgaben und potentiellen Sicherheitsrisiken aufgemacht werden. Wohin diese aus schlägt dürfte bei teilweise nur 3 bis 5 angeschlossenen Clients klar sein.

invis-Server stellen sehr geringe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Hardware. Die von uns bereits betriebenen invis-Server kommen häufig mit Prozessorleistungen deutlich unter 2GHz und lediglich 1GB Arbeitsspeicher aus, ohne dass für den Anwender fühlbare Performance-Schwächen auftreten. Vorteil davon ist vor allem die sehr geringe Leistungsaufnahme der fertigen Appliances, die häufig bei lediglich 40-45 Watt liegt.

Für die Zukunft der Server planen wir, vor allem den Integrationsgrad der einzelnen Applikationen deutlich zu steigern. Hier soll vor allem ein eigen entwickeltes Tool zur Synchronisation verschiedenster Datenbanken zum Tragen kommen. Ziel dabei ist es etwa Adressbestände verschiedener Einzelapplikationen untereinander abzugleichen.

Auch die optische Integration der Einzelkomponenten, mit dem Ziel einer intuitiveren Bedienbarkeit, steht sehr weit oben auf der Prioritätsliste der anstehenden Entwicklungsarbeiten.

Zur Realisation des Ziels invis-Server sehr leicht erweiterbar zu gestalten, stellen wir Entwicklern ein Framework für die Entwicklungen eigener Web-Applikationen auf Basis der Scriptsprache PHP zur Verfügung. Dies sorgt einerseits dafür, dass neue Applikationen sich ins vorhandene „Look & Feel“ des Servers einfügen und andererseits dafür, dass der von Entwicklern geschriebene Code dank immer gleicher Struktur auch für andere Entwickler lesbar- und erweiterbar ist.

Zentrale Benutzerschnittstelle der invis-Server ist das invis-Portal, derzeit in Form einer statischen HTML-Seite realisiert. Um die Anpassungsfähigkeit der invis-Server an individuelle Gegebenheiten zu erhöhen, soll das Portal zukünftig in eine in PHP geschriebene Web-Applikation überführt werden. Damit einher wird die Integration eines interaktiven Hilfe-Systems in das Portal betrieben.

An einer Mitarbeit interessierte Leser können sich gerne von unserer Internet-Seite (www.der-linux-server.de) den „Wunschzettel“, eine detaillierte Aufgabenliste rund um die Entwicklung der invis-Server, herunterladen.

Wer entwickelt die Server weiter?

Wir wollen ehrlich sein. Zur Zeit wird die Entwicklungsarbeit der Server zum größten Teil von Stefan Schäfer und Ines Armbrust (FSP Computer & Netzwerke) getragen. Diesen Umstand wollen wir ändern. Den ersten Grundstein dafür habe wir auf der Open Source Expo 2008 in Karlsruhe gelegt. Dort ist unser Projekt auf reges Interesse gestoßen. Natürlich reicht eine kleine Anzahl von Entwicklern, die auf einer Messe lediglich Ihr Interesse bekunden am Projekt mitzuwirken, nicht aus. Allerdings hatten wir das Glück, bereits zwei kleinere Programmierbeiträge innerhalb kurzer Zeit nach unserem Messeauftritt zu erhalten. Zudem konnten wir neue Ideen sammeln und haben konstruktives Feedback erhalten.  Nach den beiden Messeauftritten 2008 auf der Open Source Expo in Karlsruhe und der Froscon in St. Augustin sind 2009 weitere Messeauftritte geplant. Fest steht bereits unsere Teilnahme auf den Chemnitzer Linux Tagen  am 14. und 15. März 2009 und ein Firmenauftritt auf der Cebit 2009 als Partner des KaMUX-Projekts vom 03. – 08. März 2009. Weitere Messetermine sind noch in der Vorbereitung.

Was wünschen wir uns?

OpenSource-Software nutzt letztlich allen. OpenSource als Entwicklungsmodell funktioniert allerdings nur, wenn Geben und Nehmen in vernünftigem Verhältnis zueinander stehen.

Daher unsere Bitte an Sie: Unterstützen Sie als potentieller Nutzer die Entwicklung unserer invis-Server. Wir sind gleichermaßen dankbar für Sachspenden, Ratschlägen, finanzielle Unterstützung oder einfach Ihre Mitarbeit am Projekt.