To-do

Die To-do-Liste

Auf dieser Seite werden werden Aufgaben die für die (Weiter)Entwicklung der invis Server anstehen veröffentlichen. Wer Interesse daran hat an der einen oder anderen Aufgabe mitzuarbeiten kann sich über info@invis-server.org oder unser invis Forum mit uns in Kontakt treten.

Sollten Sie als Anwender eines invis Servers einen konkreten Wunsch an das Projekt haben, können Sie sich überlegen, wieviel Ihnen die Umsetzung Ihres Wunsches wert ist. Wir werden die von Ihnen gewünschte Funktion dann, nebst der von Ihnen ausgelobten Prämie, an dieser Stelle veröffentlichen. Setzen Sie sich einfach über oben genannte Mail-Adresse mit uns in Verbindung.


Aufgaben:

[Entwicklung] – Branchen-Software-Lösungen versuchen immer “eierlegende Wollmilchsäue” zu sein. Das gipfelt in aller Regel darin, dass jedes Programm mit eigenem Kontakt- und Terminmanagement daher kommt. In machen uns bekannten Netzwerken tummeln sich teils 3 – 4 verschiedene, mehr oder minder genutzte Adressverwaltungen, von denen aber keine etwa von Mozilla Thunderbird oder OpenOffice direkt als Adressbuch genutzt werden kann. Wenn überhaupt klappt der Transfer nur über CSV-Im- und Export.

Daher die Aufgabe: Entwicklung eines SQL/LDAP Synchronisationstools für Adressdatenbanken. Es soll nativ mit MySQL, PostgreSQL und FirebirdSQL Datenbanken, sowie LDAP-Verzeichnissen umgehen können. Weiterhin sollen nach Möglichkeit auch Zugriffe per ODBC oder JDBC auf weitere Datenbanksysteme erfolgen können, so diese  ODBC bzw. JDBC unterstützen. Es sollte möglich sein in diesen Systemen Adressdatenbanken aufzufinden, Synchronisationsregeln zu erstellen und die Datenbestände nach entsprechend der Regeln zu synchronisieren. CSV- und LDIF-Im- & Export soll ebenfalls möglich sein.

Hauptziel ist Adressbestände unterschiedlichster Herkunft in einem gemeinsamen LDAP-Adressbuch zu vereinen und im Netz zur Verfügung zu stellen. Das Gerüst für ein entsprechendes LDAP-Adressbuch existiert bereits.

Dass das ebenfalls nach “eierlegender Wollmilchsau” klingt ist uns bewusst, ist eben noch reines Wunschdenken. Was davon realisierbar ist lässt sich bestimmt klären. ;-)

[Entwicklung] – Entwurf und Erstellung eines einfachen IMAP-Webmail-Clients der als Modul in das invis Portal integriert wird. Der Client soll auf LDAP-Adressbücher zugreifen und Thunderbird-Adressbücher im LDIF-Format importieren können. Weiterhin soll das Umschalten zwischen mehreren Identitäten möglich sein. Das Portal soll die Anzahl neuer Mails aller Identitäten eines angemeldeten Benutzers anzeigen.

[Entwicklung] – Aufbau eines invis Backup und Archiv Servers. Hier gilt es zunächst die zu integrierende Software zusammen zu stellen. Angedacht sind bisher eine generalüberholte Version des “invis Backup Servers” und openBenno als Mail-Archivierer. Was fehlt ist noch die Festlegung auf eine Open Source Dokumenten Archvierung.

Einzige Anforderungen an alle zu integrierenden Anwendungen ist, dass sie über ein Webfontend für Nutzung und Administration verfügen und zu 100% Open Source sein müssen.

Weiterhin ist auf Basis unseres invis Portals ein Portal zur Integration aller eingesetzten Anwendungen zu entwickeln.

Selbstverständlich darf auch hier ein Setup-Script nicht fehlen.

[Testen & Nutzen] – Synchronisation zwischen Group-e und beliebigen mobilen Endgeräten testen und dokumentieren. Group-e verfügt über einen integrierten SyncML Server. Für nicht SyncML-fähige Clients wie etwa PocketPC Geräte, stehen funambol-PlugIns zur Verfügung. Weitere Infos zu funambol unter www.funambol.com bzw. www.funambol.org und zu Group-e unter www.group-e.info. Im Group-e Wiki existieren bereits einige Anleitungen, die als Grundlage herangezogen werden können.

[Entwicklung] – invis-Server können derzeit per FritzCard!PCI und der Kombination aus capisuite und Faxgate als recht pflegeleichte Faxserver-Lösung eingesetzt werden. Für die Zukunft ergeben sich damit allerdings Probleme. AVM wird die genannte FritzCard!PCI nicht bis in alle Ewigkeit weiter produzieren und laut Aussage eines AVM-Mitarbeiters auf der CeBIT definitiv keine FritzCard für den PCIe-Bus produzieren. Auch wird der PCI-Bus an sich, auch über kurz oder lang aussterben. So werden zukünftige MiniITX Boards (auf denen sich invis Server Installationen durchaus wohl fühlen) kaum noch mit einem PCI-Steckplatz ausgestattet sein.
Die Alternative könnte in der Verwendung einer Fritzbox und LAN-CAPI liegen. Entsprechende Capi-Treiber sind bereits beim Fritz Fun Projekt (www.tabos.org) entstanden und stehen dort zum Download bereit.
Es gilt zu testen, ob sich die dort erhältichen Treiber mit der capisuite kombinieren lassen. Sollte dies tatsächlich funktionieren, könnte im Anschluss daran darüber nachgedacht werden, ob sich aus der Kombination Fritzbox, LDAP-Adressbuch (Group-e wird ein solches zukünftig vermutlich zur Verfügung stellen) und LDAP-fähigen VoIP-Telefonen eine einfache VoIP-Lösung, ganz ohne Asterisk-Installation realisieren lässt. Das dürfte speziell für kleine Unternehmen und den SOHO-Bereich interessant sein. LDAP-fähige VoIP-Telefone gibt es beispielsweise von voip2connect und Snom. (Bei letzteren stehen für diesen Zweck allerdings noch wichtige Firmware Updates aus.)