Kategorie: Organisation

Mit der aktuellen Release unseres invis-Setup-Pakets hat vor allem das invis-Portal einige Verbesserungen erfahren. Der in die Administrationsseite integrierte Ping-Test ist jetzt schaltbar und im Normalzustand inaktiv. Wir haben die Beobachtung gemacht, dass verspielte Administratoren (ist nicht böse gemeint) die entsprechende Seite am liebsten den ganzen Tag offen haben, was dazu führte, dass alle Hosts im Netz permanent angepingt wurden. Das mag ja bei 3 bis 4 Hosts noch ganz lustig sein, bei 40 Hosts wird es allerdings zur DoS-Attacke auf das eigene Netz.

Auch die Statusseite ist ein gutes Stück überarbeitet worden, vor allem um detaillierteren Informationen über das letzte Backup Platz zu schaffen. Wer diese Informationen noch nie zu Gesicht bekommen hat, hat sich unser cleveres Backup-Tool udevsync noch nicht angeschaut.

Im Header des Portals taucht jetzt der Name des jeweiligen invis-Servers auf, was ganz praktisch ist, wenn man als IT-Dienstleister mehrere invis-Server betreut, und der Footer ist jetzt frei konfigurierbar.

Die restlichen Änderungen sind größtenteils Bug-Fixes. Wenn die ersten Tests mit R6 gelaufen sind, werden wir endlich die letzte Stable-Release (R2) ablösen und damit endgültig den Sprung auf openSUSE 11.2  vollziehen.

Im Anschluss daran wird es vorübergehend etwas ruhiger zugehen. Bis zur Fertigstellung meines neuen Buches “Root-Server (Open Source Press)” werden keine weiteren Releases folgen. Abgabetermin für das Manuskript ist im Mai (diesen Jahres ;-) ) und ich habe noch einiges daran zu tun.

Für die Zeit danach sind allerdings schon einige Pläne geschmiedet. So wird das invis Portal bereits in der nächsten Release mit MMail einen eigenen sehr schlanken Webmail-Client enthalten. Gezeigt haben wir ihn bereits auf den Chemnitzer Linux Tagen. Des Weiteren arbeiten wir daran neben LX-ERP mit IntarS eine weitere Open-Source ERP-Lösung als Alternative anbieten zu können.

In diesem Sinne, bis Juni ;-)

Stefan

Um die Mitarbeit am Projekt und die Nutzung des invis Servers zu erleichtern haben wir jetzt auf der Forumsseite ein Unterforum unter dem Titel “Bugs” eingerichtet.

Hier werden wir ab sofort bekannte Fehler im Setup-Script, den Tools sowie den Konfigurationsdateien veröffentlichen und Tipps zur manuellen Beseitigung derselben geben.

Sie sind natürlich herzlich dazu eingeladen dort ebenfalls Fehler zu melden.

Das Ganze hat zwar nicht den Umfang eines Bugzillas, sollte aber trotzdem eine recht nützliche Einrichtung sein.

Stefan

Die Installationsanleitung im invis Wiki ist fertig gestellt. Sicherlich wird sie weder frei von Tippfehlern noch absolut allumfassend sein, ab sie ist fertig und wird garantiert die meisten Unklarheiten bei der Verwendung unseres Setup-Scripts beseitigen. Offene Fragen beantworten wir gerne im Forum.

Viel Spaß damit.

Stefan

Fangen wir mit der unschönen Neuigkeit an. Leider sind alle Forumsneuzugänge der letzten 3 bis 4 Wochen Spammer. Dies hat mich dazu bewogen vorübergehend alle Neuanmeldungen in meiner Rolle als Board-Admin selbst zu prüfen, bzw. zu bestätigen. Keine schöne Maßnahme, aber Werbung für Tamiflu und Billig-Flugtickets hat im Board einfach nichts zu suchen.

Positives gibts zur Eintwicklung der invis Server zu berichten. Zunächst allerdings ist hier eine Entschuldigung bei allen Testern die mit Version R7 ihre liebe Not hatten fällig. Leider haben sich dort ein paar Fehler eingeschlichen, die die Nutzung des Servers deutlich erschwert haben dürften. Wie auch immer Release 8 steht jetzt zum Download bereit.

Mit der Freigabe von openBenno – eine jetzt unter GPL stehende Mail-Archivierungs-Software  – werden wir parallel zum invis Server einen “invis Backup & Archiv Server” auf die Beine stellen.  Selbstverständlich würden wir uns auch bei dieser Aufgabe über Unterstützung in jedweder Form freuen.

Auch auf dem langen Weg zum invis 7 Server haben wir wieder ein paar Schritte unternommen. Gestecktes Ziel hierbei ist ein durchgängiges, Kerberos basiertes “Single Sign On”. Um Schwierigkeiten im Zusammenspiel zwischen OpenLDAP und den gängigen Open Source Kerberos Implementationen aus dem Weg zu gehen, testen wir schon seit einiger Zeit den Apache Directory Server. Mit etwas Glück stellen wir in kürze über unser Repository im openSuSE Buildservice, an openSUSE angepasste RPM-Pakete des ApacheDS zum Download bereit.

Trotz jetzt erschwerter Bedingungen rufe ich alle am Projekt Interessierten wieder einmal zur Nutzung unseres Forums auf. Es beisst nicht!

Schöne Pfingsten

Stefan

Wie versprochen haben wir am Wochenende die Infrastruktur unseres Internetauftritts und damit des gesamten Projekts gründlich erweitert. Hinzu gekommen sind ein Diskussionsforum sowie ein Wiki. Beide Systeme waren längst überfällig und ihr Fehlen hat sich als Entwicklungsbremse erwiesen.

Im Menü der Seite ist der Eintrag “Hilfe” hinzugekommen, über ihn sind Wiki und Forum zu erreichen.

Da alles noch ganz frisch ist, fehlt es selbstverständlich noch an Inhalten. Was das Wiki angeht, sind wir zunächst wohl selbst gefordert. Der erste (in den nächsten Tagen erscheinende) Eintrag wird eine Installationsanleitung für invis Server sein. Sprich wir werden Systemvorbereitung, Anwendung des Setup-Scripts sowie die notwendigen Nacharbeiten etwas detailierter dokumentieren, als dies in der beiliegenden Readme-Datei der Fall ist. Dies sollte den Einstieg ins Projekt deutlich vereinfachen.

Das Forum hingegen wartet bereits jetzt auf Ihre Fragen und Ideen. Beide Systeme machen selbstverständlich nur dann einen Sinn, wenn sie auch genutzt werden – also bitte keine Scheu!

Ich freue mich von Ihnen zu “lesen”!

Stefan

Urlaub – wie gedacht – waren die Chemnitzer Linux Tage beim besten Willen nicht. Unser Projekt fand so viel Zuspruch, dass wir dort (ganz ohne Wegelagerei) an zwei Tagen mehr geredet haben, als an sechs Tagen CeBIT. Wir sind rundum glücklich!

Was in Chemnitz von freiwiligen Helfern auf die Beine gestellt wird ist unglaublich, besser lässt sich ein solcher Event kaum organisieren. Danke dafür. Wir haben jetzt schon geplant nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Aus den vielen Gesprächen haben sich für uns natürlich ein paar Hausaufgaben ergeben. So wird es jetzt höchste Zeit unsere Internet-Seite um ein Forum sowie ein Wiki zu erweitern. Interessierte invis Nutzer/Mitmacher/Entwickler/Sponsoren/usw. benötigen schließlich Plattformen um miteinander zu kommunizieren.

Sowie das Wiki steht, erscheinen darin natürlich ein paar Howtos die den Einstieg ins Projekt, also die Installation des eigenen invis Servers, erleichtern sollen.

Kleinere Anregungen die sich aus den Gesprächen in Chemnitz ergeben haben, sind bereits in Arbeit. So wird das invis Portal zukünftig Nutzer über die verbleibende Laufzeit ihrer Passwörter informieren, es wird automatisch nach Computern oder Geräten im Netz gescannt, die bisher nicht in DHCP und DNS berücksichtigt sind und auch eine Erinnerung an fällige Datensicherungen steht auf dem Plan.

Weitere Anregungen sind jederzeit willkommen! Bis das Forum steht, lade ich herzlich zur Nutzung der Kommentarfunktion unserer Internetseite ein.

Stefan

Opensource Software ist frei zugängliches öffentliches Gut. Möglicherweise nutzen Sie selbst bereits entsprechende Produkte wie etwa OpenOffice.org oder Mozilla Firefox. An diesen und weiteren Opensource-Produkten leisten viele Programmierer rund um die Welt viel Arbeit, Arbeit für die sie in aller Regel keinen Lohn erhalten. All diese Produkte – wie auch unser Produkt “invis-Server” – werden ständig weiterentwickelt und die Weiterentwicklungen stehen Ihnen dann wieder kostenlos zur Verfügung.

Auch wenn die Entwicklungsarbeit meist ehrenamtlich erbracht wird, gelten für Opensource-Projekte die üblichen Marketing-Regeln. Mitarbeiter (insbesondere ehrenamtliche) müssen erst einmal gefunden werden. Das Projekt bedarf einer glaubwürdigen Organisationsform, es muss beworben und die zur Entwicklung des Produktes notwendige Ausstattung finanziert werden.

Es fallen also Kosten an, die nicht aus Einnahmen durch den Verkauf eines Produktes ausgeglichen werden können. Was nichts anderes bedeutet, als dass Spenden seitens der Nutzer sehr willkommen und für den Erfolg eines Projekts mitentscheidend sind.

Auch wenn unser Projekt derzeit noch nicht in Form eines Vereins geführt wird, versichere ich Ihnen, dass eingehende Spenden ausschließlich für das Projekt verwendet werden und nicht etwa der persönlichen Bereicherung der Projekt-Mitglieder dienen.

Stefan

18.November 2008

Verein???

Das Deutsche im negativen Sinn des Wortes als Vereinsmeier verschrieen sind, ist mir bewusst. Trotzdem stellt sich für unser Projekt die Frage nach einer irgendwie gearteten Organisationsform. Dies nicht zuletzt weil es auch mit Geldern verantwortungsvoll umzugehen gilt. Ohne finanzielle Mittel lässt sich auch ein Open Source Projekt nicht vorantreiben.

Einfach zu versuchen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Hand aufzuhalten, ohne einem potentiellen Spender klar zu machen, was mit seinem Geld geschieht, ist nicht gerade die feine Art. Hinzu kommt, dass ich in Person auch Inhaber von FSP Computer & Netzwerke, einem Nutznießer des Projektes bin. Denkbar wäre ja, dass ich für das Projekt gedachte Gelder einfach zur Subvention meiner Firma nutze, usw.

Etwaigen Zweifeln lässt am besten mit Gründung einer Non-Profit-Organisation nach anerkannten Regeln begegnen.  Die hierzulande verbreitetste Non-Profit Organisationsform ist nunmal der “eingetragene Verein”. Schlagendstes Argument hierfür ist wohl vor allem die Satzung in der die Ziele des Vereins für alle Mitglieder bindend festgeschrieben werden.

Kurz die Entscheidung ist für uns an und für sich gefallen, eine Vereinsgründung steht an. Da ich nicht der Typ bin, der andere vor vollendete Tatsachen stellt, stelle ich hier zunächst mal einen Satzungsentwurf zur Disskussion.

Gleichzeitig suchen wir natürlich nach Gründungsmitgliedern – 7 sind Bedingung. ;-)

Satzungsentwurf (PDF)

Stefan